Doktorat für die Musik
Es ist ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der Gustav-Mahler-Privatuniversität: Ab dem Wintersemester 2026/2027, nur sieben Jahre nach der Gründung der Uni, kann man an der GMPU auch das Doktorrat im Bereich „Artistic Research“ erwerben.
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Die Gustav Mahler Privatuniversität für Musik in Klagenfurt nimmt seit 2019 Studierende auf. Sie ist aus dem traditionsreichen Kärntner Landeskonservatorium hervorgegangen und bietet praxisorientierte Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen wie Instrumental, Gesangs- und Kompositionsausbildung. Rund 90 Lehrende und etwa 300–400 Studierende aus zahlreichen Nationen bilden hier ein lebendiges, internationales Hochschulmilieu. Ab dem Wintersemester 2026/27 startet die GMPU ein Doktoratsstudium im Bereich „Artistic Research“. Die Akkreditierung durch die Agentur wurde Ende Jänner 2026 bestätigt, etwas mehr als sechs Jahre nach der Gründung.
Peter Kaiser, Landeshauptmann: „Dieser heutige Tag ist ein Riesenerfolg für die gesamte Kärntner Bildungslandschaft. Wir vereinbaren Wissenschaft und Forschung im künstlerischen Bereich und ich glaube, dass dieses „Artistic Research“, dieses künstlerische Forschen, eine ganz neue Ebene auch in die Studienlandschaft bringen wird. Was mich besonders freut ist, dass wir von klein auf, Musikschulen mit dem Exzellenzcluster Musik, über das Bacalaureat, über die Masterstudien, jetzt auch das Doktoratsstudium haben werden.“
Mit dem neuen Studium wird Kärnten zum Standort von zwei Volluniversitäten. Die GMPU stärkt ihre internationale Sichtbarkeit, ihre Forschungsaktivitäten und die Attraktivität für Studierende aus dem In- und Ausland.
Peter Streiner, Rektor GMPU: „Die Effekte sind vielfältig. Das heißt, wir haben internationale Reputation dadurch, wir haben Vernetzung im Haus, qualitative Steigerung der Forschung, da es doch mit Doktorats Forschung jetzt in Verbindung ist und wir bieten vor allem Dingen, den dritten Zyklus jetzt komplett an. Wenn jetzt ein Studierender zu uns kommt, dann weiß er, er könnte bis zum Doktorats studieren. Und das fördert natürlich die Attraktivität des Hauses national und auch international.“
Im Zentrum des Doktorats steht die künstlerische Forschung „Artistic Research“. Hier wird künstlerisches Tun wie Komponieren, Interpretieren oder Aufführen selbst zur Methode der Wissensgewinnung. Dieses interdisziplinäre Feld verbindet Kreativität mit akademischer Reflexion.
Annemarie Podesser, Vizerektorin für Kunst und EEK: „Das bedeutet für das Land Kärnten und für den Bildungsstandort, dass man eine zweite Volluniversität hat. Und für unser Haus bedeutet es, dass die Forschung, die im Doktorat gemacht wird, natürlich in alle Studien hineinfließt. In das Bachelor - in das Masterstudium, überall wirkt die Forschung hinein und das ist ein Upgrade aller Studien“.
Peter Kaiser, Landeshauptmann: „Dass wir damit auch der eigenen Bevölkerung, sowie im internationalen Rahmen Attraktivität zeigen und dass wir auch an den studierenden Zahlen merken, heuer rund 23.000 Studierende im Herbstsemester, in allen vier Institutionen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Bildung ist Zukunft, Kärnten bietet diese Zukunft.“
Die Anmeldung für das neue Doktoratsstudium startet in den kommenden Wochen. Pro Jahr werden maximal sechs Studierende aufgenommen, der erste Abschluss wird 2029 verliehen. Ein Festakt zur Akkreditierung findet am 10. März 2026 im Konzerthaus in Klagenfurt statt.